Zum Inhalt springen
200203webpmwind550310 1 original Foto: SPD Lehrte

5. Februar 2020: Erneuerbare Energien in Lehrte: SPD spricht sich für Repowering von Windrädern und lokale Solaroffensive aus

Nach intensiver Debatte hat der erweiterte Vorstand des SPD OV Lehrte am 28. Januar einstimmig ein Positionspapier zu erneuerbaren Energien in Lehrte beschlossen.

Zum Hintergrund erläutert der 1. Vorsitzende Bodo Wiechmann: „Ein unverzichtbarer Baustein beim Klimaschutz ist die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien. Für Lehrte sind insbesondere Windstrom und Solarstrom wichtig.“

Mit dem veröffentlichten Positionspapier werden die Ziele aus Sicht der SPD Lehrte beschrieben. Aktuell decken erneuerbare Energien in Lehrte (Windenergie, Solarenergie, Strom aus Biogas) bereits ca. ein Drittel des Jahresstrom Bedarfes. Der Hauptbeitrag werde dabei durch Windstrom geleistet. Hier sei allein durch Repowering, d.h. Austausch der vorhandenen 17 Windenergieanlagen durch moderne, leistungsfähigere Anlagen ( z.B. 3 Megawatt Leistung, ca. 200 m hoch) eine Verdreifachung der Windstromerzeugung möglich. Zusätzlich sei es unverzichtbar, den Beitrag durch die Solarenergie drastisch zu steigern. Dazu wird eine lokale Solaroffensive gefordert.

„Unser Positionspapier ist ein klares Bekenntnis zum Klimaschutzziel des Bundes, wonach im Jahr 2030 mindestens 65% des Bruttostromverbrauches aus erneuerbaren Energien erzeugt werden sollen“, erläutert Norma Wildhagen, stellv. OV-Vorsitzende, die SPD Initiative. Die SPD Lehrte kündigt in diesem Zusammenhang eine öffentliche Mitgliederversammlung im Frühjahr an, um den Dialog mit interessierten Bürgerinnen zum Klimaschutz fortzusetzen.

Download Format Größe
200203 Positionspapier Erneuerbare Energien Beschluss PDF 34,4 KB

Vorherige Meldung: AG 60plus nimmt Arbeit auf

Nächste Meldung: SPD Ratsfraktion fordert öffentlich Debatte über die vom Bürgermeister angekündigten Sparmaßnahmen am LENA Rahmenkonzept

Alle Meldungen

Kommentare

Nielsen Martin
Für Lehrtes Zukunft als Logistikstandort und Zentrum der Mobilität ist es aus meiner Sicht wichtig, eine Infrastruktur für Wasserstoff zu schaffen. Damit meine ich die Produktion von H2 mit überschüssiger Wind- und Sonnenenergie sowie das Speichern und die Abgabe an Verbraucher. Wäre ja nicht schlecht, wenn die Logistikbetriebe gerade hier in Lehrte in die neue Technik einsteigen und wasserstoffgetriebene Fahrzeuge einsetzen können. Und vielleicht gibt es ja auch Anreize für Lehrtes Bürger, sich ein Wasserstoffauto zu kaufen. Um die Sache in Schwung zu bringen, kann man die städtische Busflotte (und vielleicht die von Burgdorf und Sehnde) umstellen - soweit ich weiß, beschäftigen sich ÜSTRA und Regiobus bereits mit dem Thema. Ebenso das nds. Wirtschaftsministerium und der Bundeswirtschaftsminister auch. Aus meiner Sicht ist JETZT die beste Gelegenheit, hier einzusteigen und Lehrte fit zu machen für die Zukunft.
Bodo Spd Wiechmann
Wasserstoff wird in der näheren Zukunft sicherlich ein sehr wichtiger Energieträger. Vielen Dank für Ihren Kommentar. Wie gerade gemeldet wurde, wird für das Kraftwerk Mehrum eine Wasserstoffstudie angestellt. Das werden wir sehr genau verfolgen.

Neuer Kommentar