Stadtentwicklung

Zusammenarbeit mit den Unternehmen in Lehrte

Insbesondere die hervorragenden Verkehrsanbindungen Lehrtes mit fünf Eisenbahnlinien und drei Autobahnanschlüssen sowie dem Autobahnkreuz Hannover-Ost haben zu vielen Gewerbeansiedlungen, vor allem im Logistikbereich geführt. Das hat Arbeitsplätze und Gewerbesteuer gebracht. Aber Lehrtes Wirtschaft ist auch durch kleine und mittlere Unternehmen in den Bereichen Handel, Handwerk und Dienstleistungen geprägt.

Eine Umfrage des Stadtmarketingvereins im Jahre 2005 ergab: die Wirtschaft sieht den Standort Lehrte positiv.
Wir werden auch in Zukunft eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den hier ansässigen Unternehmen pflegen und sie unterstützen, wo immer es möglich ist. So müssen die Infrastruktur (Verkehrsführung, Datennetze) und das Angebot an Aus- und Weiterbildung auf einem hohen Niveau gehalten werden. Motivierte und leistungsbereite Auszubildende und qualifizierte Arbeitskräfte sind wichtige Eckpfeiler einer dauerhaft erfolgreichen Entwicklung.

Nach unserer Überzeugung ist die bestehende Aufgabenteilung in Sachen Wirtschaftsförderung mit der Region Hannover sinnvoll. Auch die Mitgliedschaft Lehrtes in der Metropolregion „Hannover – Braunschweig – Göttingen“ wird von uns unterstützt.

Gewerbeansiedlungen

Großflächige Gewerbeansiedlungen sind in Lehrte auf Grund der fehlenden Flächen nur noch begrenzt möglich. Die Fläche an der Immenser Straße ist ein Vorratsgelände für größere Betriebe, das wir nicht „zerstückelt“ vermarkten wollen. Darüber hinaus verfügt Lehrte aber sowohl in der Kernstadt als auch in den Ortsteilen über eine Reihe weiterer Flächen, die für kleinteiliges Gewerbe interessant sind und für deren Vermarktung wir uns ebenfalls einsetzen, um den Wirtschaftsstandort Lehrte auch langfristig zu sichern.

Wir befürworten eine baldige Umsetzung des Zukunftsprojekts „Güterverkehrszentrum“ (GVZ). Die Stadt Lehrte ist diesbezüglich seit geraumer Zeit in „Vorleistung“ gegangen. Sobald der Bund die Finanzierung sicherstellt, wird auf dem Bahngelände eine große Umschlaganlage für Containerzüge gebaut. Dann dürften sich auch auf den benachbarten Flächen des GVZ weitere Betriebe, insbesondere aus dem Logistikbereich, ansiedeln. Auch das bringt zusätzliche Arbeitsplätze und hilft die Situation des städtischen Haushalts weiter stabil zu halten. Wir werden uns darüber hinaus dafür einsetzen, Lehrte in ein Logistikkonzept der Region Hannover an führender Stelle einzubinden.

Einkaufsstadt Lehrte

Als bedeutendes Mittelzentrum verfolgt Lehrte das Ziel, dass den Bürgerinnen und Bürger vor Ort ein breites Warensortiment angeboten wird. Das neue Einkaufszentrum Zuckerfabrik ist ein „gelungener Wurf“ und bietet nahezu alles, was für den täglichen Bedarf benötigt wird. Mit dieser Ergänzung des Angebots besteht eine echte Chance, dass dauerhaft Kaufkraft in Lehrte gebunden wird.
Wir halten es zur weiteren Profilierung der „Einkaufsstadt Lehrte“ für wichtig, dass das neue Einkaufszentrum möglichst schnell mit den Einkaufsbereichen im „Neuen Zentrum“ und der Burgdorfer Straße „zusammenwächst“. Hier sind neben Politik und Verwaltung auch die Kaufleute gefordert.

Baugebiete

Lehrte ist eine Stadt, die sowohl städtisch als auch dörflich geprägt ist. Beide Bereiche müssen auch in Zukunft in einer aufeinander abgestimmten Weise weiterentwickelt werden. Mit dem neuen Flächennutzungsplan sorgen wir dafür, dass in den Ortsteilen weiterhin eine angemessene dörfliche Eigenentwicklung möglich ist. Der Schwerpunkt der Neubebauung wird aber in der Kernstadt liegen.

Das bewährte Prinzip, Bauland von der Kommune aufzukaufen, es zu erschließen und zu einem günstigen Preis zu verkaufen, wollen wir auch in Zukunft beibehalten. Nur so ist gewährleistet, dass sich auch untere Einkommensgruppen ein Eigenheim leisten können.

Mehr-Generationen-Wohnen

Wir setzen uns dafür ein, eines unserer Wohngebiete für ein Modellprojekt zu nutzen, mit dem das alltägliche Miteinander von jungen Familien und älteren Menschen gefördert wird. Bei der Ausgestaltung dieses Vorhabens sollten Erfahrungen vergleichbarer Projekte in anderen Städten einbezogen werden.