Abriss des Parkschlösschens ist für die Lehrter SPD kein Thema
06. Juli 2006
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- Diskussion um die Zukunft des Gebäudes in Ruhe führen
Der Vorstand der SPD-Abteilung Lehrte-Kernstadt befasste sich in seiner jüngsten Sitzung mit der Zukunft des Parkschlösschens.
Ein Abriss dieses schönen, alten Gebäudes aus dem Jahr 1914 ist für uns kein Thema. so fasste Abteilungsvorsitzender Ekkehard Bock-Wegener die Diskussion zusammen.
Nach Auskunft der Fachleute aus der Hochbauverwaltung ist das Gebäude zwar an zahlreichen Stellen sanierungsbedürftig, aber durchaus in einem grundsätzlich soliden Zustand. Es gibt jedenfalls keinen Druck, von heute auf morgen überstürzt die Frage Nachnutzung - verbunden mit hohen Kosten für die Stadt oder Abriss? entscheiden zu müssen. Wir haben ausreichend Zeit, alle Möglichkeiten für eine sinnvolle Nachnutzung zu prüfen.
Der Umfang der notwendigen Sanierungsmaßnahmen sei auch von der Art der Folgenutzung abhängig. Sollte etwa erneut an einen gastronomischer Betrieb verpachtet werden können, seien der Sanierungsbedarf und damit die Kosten wohl höher. In diesem Fall wird man nach Ansicht der Sozialdemokraten sehen müssen, inwieweit sich ein Pächter an den Sanierungskosten beteiligen kann.
Wichtig ist der SPD die Feststellung, dass die von der Hochbauverwaltung errechneten 700.000 Euro Sanierungskosten keinesfalls auf einen Schlag anfallen und dass so manche Einzelposition auch durchaus zu hinterfragen ist.
Bock-Wegener: Da steckt beispielsweise der Vorschlag zur Schaffung eines zusätzlichen Parkplatzes mit Kosten in Höhe von 98.000 Euro drin. Angesichts des nahegelegenen Schützenplatzes erscheint uns diese Position überflüssig.
Folgende nächste Schritte sollten nach Ansicht der SPD-Abteilung jetzt erfolgen, um das Parkschlösschen einer neuen Nutzung zuzuführen:
- Kontaktaufnahme mit möglichen Pächtern bzw. Investoren aus dem Gastronomiebereich
- Erstellung einer Übersicht öffentlich genutzter Gebäude und Prüfung der Frage, ob ein Umzug in das Parkschlösschen sinnvoll wäre. Möglicherweise könnte dann das bisherige, dann nicht mehr genutzte Gebäude veräußert werden
- Gespräche mit Vereinen und Verbänden, um zu erkunden, ob dort grundsätzlich Interesse an einer Nutzung bestehen könnte
Wenn diese drei Wege beschritten werden, müsste doch einer wenigstens zum Erfolg führen, sind die Sozialdemokraten optimistisch.
(Pressemitteilung v. 06.07.2006)
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